Der Wald- und Freiflächenbrand in Neustrelitz forderte die Feuerwehren, Sanitäts- und Betreuungsdienste sowie das THW des gesamten Landkreises Mecklenburgische Seenplatte und teilweise darüber hinaus. Eine akute Gefahr prägte diesen Einsatz von der ersten Minute an: Das betroffene Waldgebiet ist massiv munitionsbelastet. Dort wird keine Munition vermutet, dort liegt reale, scharfe Munition im Boden. Eine direkte Brandbekämpfung tief im Wald war daher lebensgefährlich und unmöglich, weshalb die Einsatzkräfte unter strikten Sicherheitsvorgaben über Riegelstellungen und aus sicherer Entfernung agieren mussten.
Landkreisweite Zusammenarbeit im Erweiterten Löschzug 2 (ELZ2)
Bei Großschadenslagen dieses Ausmaßes greifen überörtliche Einsatzkonzepte, bei denen Feuerwehren aus verschiedenen Städten und Gemeinden als eine Einheit agieren. Wir als Freiwillige Feuerwehr Malchow stellen personell einen Teil des Erweiterten Löschzuges 2 (ELZ2) des Landkreises. Dieser Zug besteht nicht aus einer einzelnen Wehr, sondern bündelt das Personal und die Technik mehrerer Feuerwehren unserer Region.
Der Einsatz in Neustrelitz hat eindrucksvoll gezeigt, wie hervorragend und reibungslos die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im gesamten Landkreis Mecklenburgische Seenplatte funktioniert. Ob bei der Wasserförderung, bei der Verpflegung der Einsatzkräfte, der Koordination der Abschnitte oder der Ablösung erschöpfter Trupps – Hand in Hand arbeiteten unterschiedlichste Wehren zusammen, um die Flammen unter diesen widrigen Umständen unter Kontrolle zu halten.
Alarmierungen am 25. und 27. Juni: Über 24 Stunden im Einsatz
Der ELZ2 und somit auch unsere Malchower Kameradinnen und Kameraden wurden gleich zweimal in das Krisengebiet gerufen:
Donnerstag, 25.06.2026: Die erste Alarmierung führte uns mitten in die heiße Phase der Brandbekämpfung. Ziel war es, gemeinsam mit den anderen Kräften des Landkreises ein weiteres Ausbreiten des Feuers über die Riegelstellungen zu verhindern.
Samstag, 27.06.2026: Das Aufflammen neuer Brandnester machte eine erneute Alarmierung unseres Löschzuges notwendig. Wieder fuhren wir nach Neustrelitz, um bei den extrem kräftezehrenden Löscharbeiten und der Randabsicherung zu unterstützen.
Die Belastung durch Hitze, den anstrengenden Pendelverkehr für Löschwasser und die ständige Gefahr durch explodierende Altlasten verlangte jedem Einzelnen alles ab. Unsere Malchower Kräfte waren bei diesen Alarmierungen teilweise mehr als 24 Stunden im ununterbrochenen Einsatz.
Starke Gemeinschaft – starker Rückhalt
Dieser Einsatz hat einmal mehr die Kameradschaft und Professionalität im gesamten Landkreis unter Beweis gestellt. Unser Dank gilt allen Kräften vor Ort für die exzellente Zusammenarbeit.
Ein ebenso großer Dank geht an unsere eigenen Kameradinnen und Kameraden für diese enorme Leistung, an ihre Familien für den Rückhalt und an die Arbeitgeber, die uns für diese extrem langen überörtlichen Einsätze freistellen.
Donnerstag, 25.06.2026: Die erste Alarmierung führte uns mitten in die heiße Phase der Brandbekämpfung. Ziel war es, gemeinsam mit den anderen Kräften des Landkreises ein weiteres Ausbreiten des Feuers über die Riegelstellungen zu verhindern.
Samstag, 27.06.2026: Das Aufflammen neuer Brandnester machte eine erneute Alarmierung unseres Löschzuges notwendig. Wieder fuhren wir nach Neustrelitz, um bei den extrem kräftezehrenden Löscharbeiten und der Randabsicherung zu unterstützen.
Die Belastung durch Hitze, den anstrengenden Pendelverkehr für Löschwasser und die ständige Gefahr durch explodierende Altlasten verlangte jedem Einzelnen alles ab. Unsere Malchower Kräfte waren bei diesen Alarmierungen teilweise mehr als 24 Stunden im ununterbrochenen Einsatz.
Starke Gemeinschaft – starker Rückhalt
Dieser Einsatz hat einmal mehr die Kameradschaft und Professionalität im gesamten Landkreis unter Beweis gestellt. Unser Dank gilt allen Kräften vor Ort für die exzellente Zusammenarbeit.
Ein ebenso großer Dank geht an unsere eigenen Kameradinnen und Kameraden für diese enorme Leistung, an ihre Familien für den Rückhalt und an die Arbeitgeber, die uns für diese extrem langen überörtlichen Einsätze freistellen.